Besuch bei Jörg Brach in Geldern - Privatstunden
Wir waren am Wochenende in der Lüneburger Heide zur Eröffnung eines Nordic Walking Parks von uns und sind am Sonntag Richtung Geldern zu Jörg Brach gefahren – Privatstunden.
Das war so richtig Urlaub. Mama, Papa und ich in einem Zimmer auf dem Schloss. Ja ihr habt richtig gehört, wir haben in einem Schloss gewohnt und das war super schön. Wir waren die einzigen Gäste und ich geh jede Wette ein, dass ich einer von ganz wenigen Hunden bin, die schon mal in einen Schlossgarten gek… haben.
So ein Schloss hat also einen richtig tollen Garten und drum herum ist ein mächtiger Wassergraben – sehr einladend für mich. Zum Schloss gehört auch ein Gestüt mit ganz vielen tollen Pferden und großen Koppeln, doch von denen habe ich mich lieber fern gehalten.
Am ersten Tag waren wir zunächst auf der Wiese hinter den Pferden und Jörg hat sichtig für mich Dummys an den Waldrand geworfen – ziemlich fies, denn die hat man teilweise fast nicht raus bekommen aus dem Gehölz. Dann haben wir umgekehrt, ich musste sitzen bleiben und Jörg hat ganz weit vorne im rechten Winkel vom uns eine Markierung geworfen. Zunächst sollte ich das Mark und den Blind einfach nur holen und dann haben wir mit dieser Übung Back geübt.
Anschließend sind wir in den Wald gegangen und da war total hohes, trockenes Gras und Farnzeug. Auch hier hat Jörg Dummys sichtig gelegt und dann ging es tief in den Wald und dort wurden in 90 Grad nochmals Dummys sichtig gelegt. Abwechselnd durfte ich diese dann holen, war echt ein sehr weiter Weg und ziemlich anstrengend.
Bestes Ergebnis an diesem Tag war, dass Jörg bemerkte, dass ich immer nach 2 Retrieves was trinken soll, das hätten die ja auch schon früher mal merken können, dass ich immer nen mächtigen Durst hab.
Am nächsten Tag haben wir Wasserarbeit gemacht und zum Einstieg hat Jörg Dummys in den Wald geworfen und wir sollten diese zu Zweit holen – gleichzeitig. Habe ich zunächst nicht verstanden, denn bislang hat ja immer nur einer gearbeitet und der andere zugeschaut, aber beim 2. Anlauf war das dann klar und hat richtig Spaß gemacht.
Wasser – Inseln – Gräben, was will man mehr.
Erst nen weiten Blind holen und dann rein ins Wasser, rauf auf die Insel, Dummy schnappen und zurück ins Wasser, wieder auf Land und Dummy abgeben.
So ging es los, hat sich aber mächtig gesteigert, da manchmal der Dummy nicht auf der Insel sondern dahinter im Wasser war oder einfach mehrmals Wasser durchquert werden musste bis man dann den schwimmenden Dummy im See entdeckt hat.
Echt irre, hat super viel Spaß gemacht – ich komme bestimmt mal wieder.