24. April 2010
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Seminar mit Jörg Brach in Rosenheim

Heute, 24. April geht es mir wieder richtig gut. Meine Wasserrute von letzter Woche ist weg und somit kann ich voll im Training mitmachen.

Es sind viele der altbekannten Freunde da (mein Freund Mio natürlich auch), die Sonne lacht uns an und so wanderten wir mit Stühlen bewaffnet runter ins Trainingsgelände.

Hilmar war das 1. mal dabei, obwohl er eigentlich keinen rechten Bock drauf hatte, doch der wird sich noch wundern wenn er sieht wie´s bei uns ab geht.

Was ganz Neues habe ich kennen gelernt. Da war eine hübsche Labihündin und deren Herrchen und Frauchen saßen auf so ner Art Motorrad mit 3 Rädern. Mensch das hat ganz schön gewackelt wenn der durchs Feld gefahren ist aber zum Glück war Hilmar immer mit dabei und hat ihm wenn er hängen geblieben ist einen Schubs gegeben. Die Kleine hat mir erklärt, dass ihre Besitzer behindert sind und nicht laufen können, weshalb sie Rollstühle und diese Elektrogefährte haben. Sei ganz praktisch, denn als sie Klein war konnte sie immer auf dem Teil mitfahren wenn sie Müde wurde und Futter und Wasserproviant sind nie ein Thema, denn da kann man richtig was drauf packen.

Ach ja, fast hätt ich es vergessen, der Jörg war natürlich auch da und hat uns was ganz besonderes mitgebracht – Bumper boys -.

Das ist echt der Hammer! Das sind so Geräte auf die man jeweils 4 Dummys stecken kann und der Jörg hat da einen schwarzen Kasten in der Hand und dann machen die Geräte auch noch Geräusche bevor sie ganz weit abschießen. So was hätte ich auch gerne zu Hause, mal schauen ob ich so was vielleicht auf Weihnachten bekomme?

Ihr könnt euch ja vorstellen, dass unser Training super geil war. Diese Abschussstationen hat Jörg immer wieder neu verteilt und dann hat es links gequakt und ganz wo anders plötzlich geschossen, da musste man höllisch aufpassen um den Überblick nicht zu verlieren oder zu früh los zu rennen.

Das Gelände an sich war auch toll. Ein Wassergraben (mit Dreckwasser, das ich besser nicht getrunken hätte mir wurde Speiübel), hohes Gras, ein umgegrabener Acker und Wiese, da war ständig was Neues geboten.

Das Beste am heutigen Tag hat aber die Linda gleich zu Anfang geschafft. Sie hat ne mächtige Showeinlage geliefert, die unsere Arbeit voll in den Schatten stellte. Linda hat beim überqueren des Wassergrabens das Brett nicht gesehen und meinte das sein nur ein paar Zentimeter tief und sie könne einfach so durchlaufen – von wegen. Ein Schritt und weg war sie! Die gute Linda war bis zum Bauch in der Brühe versunken. Zum Glück hatten wir Ersatzklamotten dabei und so konnte die Linda wieder „trocken gelegt“ werden.

Wir haben alle super toll gearbeitet und Jörg hat dann zu mir gesagt „ich liebe diesen Hund“ – wow, da hat sich mein Privattraining bei ihm ja voll und ganz rentiert.

     
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