Frau Nevermann - Welpentraining
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Lernen ist wichtig fürs ganze Leben … und damit kann man gar nicht früh genug anfangen!

Darum ging es schon im zarten Alter von 12 Wochen damit los. Wir hatten ganz schön Glück, dass wir die Frau Nevermann empfohlen bekommen haben, denn die hat ziemlich viele Vorteile. Zum einen sind wir ganz schnell da, weil sie fast ums Eck wohnt, zum anderen hat sie ziemlich viele tolle Spielkameraden aus dem Hut gezaubert und hat ganz lustige Sachen zum Spielen im Garten. Super ist auch die Tenne von Frau Nevermann, denn da gibt es so Sachen wie Wackelbrett, Wippe und Haus und das beste ist, dass es in der Tenne keinen Schnee hat und wir es warm haben.

Wir waren immer am Freitagnachmittag bei Frau Nevermann. Zunächst mussten wir dort immer erst mal alle warten, bis auch der Letzte endlich eingetrudelt ist, das war schon ganz schön schwierig. Doch damit nicht genug, wir mussten immer ganz ruhig sein bevor wir von der Leine zum Spielen durften – ich denke das war so ziemlich das Schwierigste, denn wir Kleinen hatten uns doch so viel zu zeigen und erzählen und konnten es deshalb kaum erwarten los zu legen. Aber dann – ich sag euch -, dann ging´s rund. Quer durch den Garten geschossen, den einen am Ohr gezwickt, den anderen weg geschubst, einfach Sachen machen, die wir halt einfach nur so unter Hundeleuten machen können. Dieses soziale Lernen wurde dann leider immer wieder durch irgendwelche – meiner Meinung nach nicht so wichtige Sachen – wie „Coffee komm“ oder noch besser „Coffee sitz“ gestört, aber daran gewöhnt man sich mit der Zeit.

Die Übungen mit Frau Nevermann wurden von Woche zu Woche kniffliger. Wir mussten immer schneller reagieren, immer länger ruhig sein, neue Sachen sollten wir interessiert untersuchen, kleine Streitigkeiten souverän lösen usw. Aber zum Glück hat die Frau Nevermann uns nicht geschimpft, wenn es mal nicht so funktioniert hat. Ganz im Gegenteil, sie hat uns mit offenen Armen und lustigem hohem ÄiÄiÄi zurück auf den richtigen Weg gebracht (übrigens, keiner kann dieses ÄiÄiÄi so schnell wie die Frau Nevermann).

Nachdem wir jungen Hunde ja ganz arg schnell wachsen, ging die Welpenzeit vorbei wie im Flug und wir wurden in den nächsten Status „Junghund“ gehoben. Das hört sich doch schon viel erwachsener an oder? Und da macht man dann auch ganz andere Sachen als in der Welpenstunde. Das Spielen wird immer weniger, dafür müssen wir immer mehr aufpassen und auf das gehorchen, was unser Herrchen sagt. Ist nicht immer leicht, doch wir strengten uns alle so fest als möglich an, damit wir dann zum Stundenende noch ne Runde rumtoben dürfen. Oft sind wir auch gemeinsam Spazieren gegangen aber ich sag euch, mit Frau Nevermann ist das nicht einfach so spazieren gehen, die lässt sich immer wieder Sachen einfallen wie zum Beispiel: Herrchen lässt mich Sitz und Bleib machen (zur Sicherheit hat sich Frau Nevermann manchmal neben uns gestellt, damit wir die beiden Befehle nicht aus Versehen vergessen) und ist dann einfach so von mir weg gelaufen – manchmal sogar bis hinter so ne Hütte, dass ich ihn gar nicht mehr sehen konnte. Also das ist schon wirklich schwer, denn mein Herrchen kann mich doch nicht einfach so sitzen lassen und ohne mich weg gehen. Aber mit der Zeit habe ich gelernt, dass das voll o.k. ist, denn Herrchen ist immer wieder gekommen und hat sich riesig gefreut wenn ich dann noch immer an Ort und Stelle gesessen bin – Leckerle gebongt.

Ja da gäbe es noch ganz arg viel zu erzählen, doch alles kann ich ja nicht verraten, das müsst ihr einfach selber ausprobieren.
 

     
impressionen
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im Sessellift
flinkepfötchen on tour
die 4-pfötigen Nevermann´s
schmussen
die welpen gang
das sieht nach Rottachsee aus
     
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